Gynäkologisches Krebszentrum

Im Main-Kinzig-Kreis vereint nur das Klinikum Hanau alle für die Behandlung von Genitalkrebs notwendigen Fachdisziplinen an einem Ort. Im gynäkologischen Krebszentrum arbeiten ärztliche Experten aus ganz unterschiedlichen Abteilungen eng zusammen. Die Patientinnen profitieren dabei von der großen Erfahrung vieler Spezialisten und einer übergreifenden und umfassenden Therapiestrategie, die alle Aspekte der Krankheit berücksichtigt. So bieten wir Ihnen die bestmögliche Behandlung und Betreuung. 

Schwerpunkt des Zentrums ist die Diagnostik und Therapie bösartiger Erkrankungen. Alle medikamentösen Behandlungsarten der Hormon-, Chemo- und Immuntherapie werden angeboten. Vor (neoadjuvant) und nach (adjuvant) entsprechender Operation werden in unserem Hause alle zurzeit als „State of the Art" (Stand des Wissens) definierten Chemotherapien durchgeführt. Durch Beteiligung an nationalen und internationalen Therapiestudien können wir unseren Patientinnen heute schon Therapiemöglichkeiten von morgen anbieten.

Einmal wöchentlich finden prä- und postoperative interdisziplinäre Tumorkonferenzen statt. Dabei werden die weiteren Behandlungsschritte mit den Kollegen der Radiologie, Pathologie, Nuklearmedizin, Internistischen Onkologie sowie Strahlentherapie besprochen. Zu diesen Konferenzen ist der jeweils betreuende Frauenarzt ebenfalls eingeladen. Somit kann jede Patientin sicher sein, dass die für sie festgelegte Therapie wohl überlegt und gut begründet ist.

Neben der exakten Diagnose und optimierten Therapie von Genitalkrebs, legen wir auch großen Wert auf eine ganzheitliche Betreuung. Dies umfasst auch Angebote zur Bewältigung der alltäglichen Lebenssituation. Denn Krebs ist ein einschneidendes Ereignis. Viele Fragen sind damit verbunden, die das private, soziale und berufliche Umfeld betreffen. Bei ihrer Beantwortung wollen wir Sie unterstützen. Dafür stehen Ihnen auch Psychoonkologie, Sozialdienst und Rehabilitations-Angebote zur Verfügung.

Ihr
Dr. med. Jens Kosse
Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Zentrumsleiter

Indikationssprechstunden & Kontakte

Gynäkologische Ambulanz
Telefonische Terminvereinbarung:Tel.: (06181) 296-2632
Dysplasiesprechstunde, nach DKG zertifiziert
Kontakt:Tel.: (06181) 296-2632
Zeiten:Di.: 08:00-13:00 Uhr

Team

Das Zentrum wird von Dr. med. Jens Kosse geleitet. Er ist Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe mit Spezialisierung auf den Gebieten operative Gynäkologie/Gynäkologische Onkologie und Geburtshilfe/Perinatalmedizin.

Leitende Oberärztin
Dr. med. Mi-Hwa Suh

Oberärztin
Lucia Müller

Leistungsspektrum

Kooperationspartner

Um eine optimale Versorgung unserer Patientinnen in Hanau und Umgebung zu sichern, legen wir besonderen Wert auf die Vernetzung und die Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitseinrichtungen unsere Region.

Begegnungszentrum Selbsthilfegruppen Main-Kinzig (nNGM)

Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH); Gruppe Maintal

Gemeinschaftspraxis Pathologie, Hanau

Hospiz Louise de Marillac, Hanau

Nuklearmedizin Hanau, Gloria Palais

Palliativteam Hanau

Institut für Humangenetik, Universität Würzburg

Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe/Senologie, Rodgau

Onkologische Gemeinschaftspraxis, St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau

Klinische Studien

SMARAGD (Registerstudie)
Eine nationale, prospektive, offene, longitudinale, nicht-interventionelle, multizentrische Beobachtungsstudie (Tumorregister) für high grade seröses Karzinom der Ovarien, des Eileiters und des primären Peritoneums oder lokal fortgeschrittenem, inoperablem oder metastasiertem Endometriumkarzinom (FIGO-Stadium III-IV) zu Beginn der systemischen palliative Erstlinientherapie.

AGO-OVAR 28 
Niraparib versus Niraparib in Kombination mit Bevacizumab bei Pat. mit Carboplatin-Taxan haltiger CHT bei fortgeschrittenem Ovarialkarzinom (FIGO III/IV).

PIERCE
Pembrolizumab in Kombination mit Lenvatinib bei Patienten mit rezidivierendem, persistierendem, metastasiertem oder lokal fortgeschrittenem Vulvakarzinom, das für eine kurative Operation oder Strahlentherapie nicht geeignet ist.