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Rollende Intensivstation sorgt für mehr Sicherheit für die Kleinsten: Neuer Transportinkubator am Klinikum Hanau

Michaela Zimmer, Kinderkrankenschwester, Dr. Claudia Elina Meyer, Oberärztin, Cornelia Urbach, Vorstandsmitglied Sterntaler e.V. und Kerstin Bellinger, Kinderkrankenschwester.

Hanau, 09. Februar 2026. Früh- und Neugeborene reagieren besonders empfindlich auf äußere Einflüsse wie Lärm, Licht, Temperaturschwankungen, Beschleunigung oder Erschütterungen – gerade während eines Transports kann dies zu zusätzlicher Belastung führen. Um die kleinsten Patientinnen und Patienten möglichst schonend zu versorgen, hat das Klinikum Hanau kürzlich einen modernen Transportinkubator in Betrieb genommen. Das Gerät gewährleistet einen sicheren Transport innerhalb des Klinikums sowie bei Verlegungen aus oder in andere Krankenhäuser.


„Ein Transportinkubator ist im Grunde eine rollende kleine Intensivstation“, erklärt Dr. med. Bernhard Bungert, Sektionsleiter der Neonatologie im Klinikum Hanau. „Er ermöglicht den Transport kranker Früh- und Neugeborener in einem geschützten, warmen Umfeld, in dem außerdem Überwachung und Therapie jederzeit sichergestellt sind.“ Mit der Neuanschaffung geht eine deutliche Verbesserung im Arbeitsalltag einher: Der neue Transportinkubator ist leichter, wendiger und dank seines hydraulischen Untergestells deutlich einfacher zu bedienen, als sein Vorgänger – insbesondere beim Ein- und Ausladen in den Rettungswagen. Zudem verfügt das System über ein modernes Beatmungsgerät für besonders schonenden Atemunterstützung. Ein weiterer Vorteil: Der Inkubator ist flugtauglich und kann auch bei luftgestützten Transporten, etwa in Spezialkliniken, eingesetzt werden.
Zum Einsatz kommt das Gerät vor allen Dingen bei Transporten innerhalb des Klinikums, zum Beispiel vom Kreißsaal oder aus dem OP auf die neonatologische Intensivstation. Aber auch bei außerklinischen Einsätzen wird er genutzt, etwa wenn ein Früh- oder Neugeborenes nach einem Notfall aus einer anderen Klinik ins Klinikum Hanau verlegt werden muss oder wenn eine Verlegung aus dem Klinikum in eine Spezialklinik zur weiteren Diagnostik und Therapie ansteht. Insgesamt finden solche Transporte rund 400 Mal im Jahr statt.


Die Anschaffung des Transportinkubators wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein Sterntaler e. V. umgesetzt. Stefan Gröger, Geschäftsführer des Klinikums Hanau, sagt: "Wir freuen uns, gemeinsam mit den Sterntalern diese Modernisierung für unsere kleinsten Patientinnen und Patienten umzusetzen. Der neue Transportinkubator verbessert die Versorgung erheblich und sorgt dafür, dass Früh- und Neugeborene noch sicherer und schonender transportiert werden – sowohl innerhalb des Klinikums als auch bei Transporten aus und in andere Kliniken."