Arzt-Patienten-Seminar: Patientenverfügung – Entscheidungen am Lebensende
Hanau, 30. Oktober 2025. „Ich will das nicht!“ – Ein Satz der vielen eigentlich leicht über die Lippen geht. Aber was, wenn man zum Beispiel durch einen Unfall oder altersbedingt, genau das nicht mehr sagen kann? Dann stellen sich gerade Angehörige ernste Fragen im Grenzbereich zwischen Leben und Tod, die in einer sowieso schon schwierigen Situation zusätzlichen Druck aufbauen. Welche Behandlung will der Patient und welche vielleicht nicht (mehr)? Eine Patientenverfügung ist in solch einem Fall hilfreich: Sie stellt den Willen der Betroffenen klar und gibt im besten Falle den behandelnden Ärzten eine eindeutige Orientierung. Aber wie genau muss sie formuliert sein? „Eine Patientenverfügung muss bestimmten Kriterien genügen, damit sie im Falle des Falles auch wirksam ist. Gerade im Internet kursieren viele Vordrucke, die oft qualitativ ungenügend sind“, sagt Katja Köhler. Wie eine Patientenverfügung aussehen sollte, ist daher eine wichtige Frage. Wie bindend sie in der konkreten Situation ist, eine weitere. Was muss darin festgelegt werden? Wie überprüft man, dass man auch nichts vergessen hat? Und was genau verbirgt sich hinter den einzelnen Behandlungsoptionen und Therapievorschlägen?
Diese und weitere Fragen beantwortet Katja Köhler, Oberärztin der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Klinikums Hanau, im Arzt-Patienten-Seminar, am Donnerstag, den 6. November, ab 17:00 Uhr und findet im Konferenzraum 115, 5. OG im HB-Gebäude des Klinikums statt.
„Am Klinikum Hanau ist es uns wichtig, die Bevölkerung umfassend über Gesundheitsthemen zu informieren. Deshalb veranstalten wir in regelmäßigen Abständen die Arzt-Patienten-Seminare, bei denen unsere Expertinnen und Experten zu den unterschiedlichsten Themen referieren und auf die Fragen der Besuchenden eingehen können“, erklärt der Geschäftsführer des Klinikums, Volkmar Bölke. Der Eintritt ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Plätze erforderlich und kann telefonisch unter (0174) 3318228 oder per E-Mail an presse@klinikum-hanau.de erfolgen.

