Eltern-Kind-Zentrum

Wir bieten werdenden Eltern und ihren Neugeborenen eine familienorientierte und individuelle Betreuung, sowie eine spezialisierte und qualitativ hochwertige Behandlung rund um die Geburt. Das Zentrum ist als Perinatalzentrum der höchsten deutschen Versorgungstufe (Level 1) anerkannt, das bedeutet, wir dürfen auch werdende Mütter und Kinder mit höchstem Risiko betreuen und behandeln.

Als einzige Geburtsklinikmit Level-1-Anerkennung in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis sind wir die medizinischen Experten rund um die Geburt und stellen die wohnortnahe Versorgung von Eltern und Kindern sicher. Wir bieten eine umfassende Beratung, von der vorgeburtlichen Diagnostik, über die intensive Betreuung von Risikoschwangerschaften bis hin zur individuellen Geburt und einer eventuell notwendig werdenden medizinischen Versorgung des Neugeborenen. Die Betreuung der kleinsten Neugeborenen erfolgt mit viel Erfahrung und intensiver Zuwendung.

Ein Team aus spezialisierten Frauenärzten, Kinderärzten, Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Stillberaterinnen aus der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin betreut Hand in Hand alle Schwangeren und Risikoschwangeren (z.B. bei Diabetes oder Mehrlingen) sowie die kleinsten Neugeborenen ab der Lebensfähigkeit (22.-24. SSW).

Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Spezialisten mit 24 h - Versorgung durch Fachärzte für Geburtshilfe, Neonatologen sowie Narkoseärzte sichern jederzeit eine optimale Versorgung. Das bedeutet, dass rund um die Uhr ein spezialisierter Kinderarzt bei Geburt anwesend ist – dies ist in Hanau einzigartig. Neben der höchstmöglichen Sicherheit für Schwangere ist uns eine individuelle Geburt in Wohlfühl-Atmosphäre und aktives Einbeziehen der Eltern sehr wichtig. Hierzu gehören u.a. das Bonding und Kaiserschnitt-Bonding und eine intensive Stillberatung gerade bei Frühgeburten.

Ihre

Prof. Dr. med. Thomas Müller & 
Dr. med. Winfried Krill

Leiter des Eltern-Kind-Zentrums

Indikationssprechstunden & Kontakte

Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
Ansprechpartner:Chefarzt Prof. Dr. med. Thomas Müller
Kontakt:Tel.: (06181) 296-2630
Fax: (06181) 296-2634
E-Mail Kontakt
Sektionsleiter der Neonatologie
Ansprechpartner:Oberarzt Dr. med. Bernhard Bungert
Kontakt:Tel.: (06181) 296-5000
Fax: (06181) 296-5100
E-Mail Kontakt
Risikoschwangerensprechstunde
Kontakt:Tel.: (06181) 296-2633
Zeiten:Nach telefonischer Vereinbarung
Hebammen- und Schwangerensprechstunde
Kontakt:Tel.: (06181) 296-2633
Zeiten:Nach telefonischer Vereinbarung
Entwicklungsneurologische Sprechstunde
Ansprechpartner:Dr. med. Andrea Weitensteiner
Kontakt:Tel.: (06181) 296-500
Zeiten:Nach telefonischer Vereinbarung

Zertifizierungen

Team

Das Zentrum wird vom Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Prof. Dr. med. Thomas Müller, und Dr. med. Winfried Krill, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, geleitet.

Oberarzt der Kinder- und Jugendmedizin
Dr. med. Bernhard Bungert

Sektionsleiter der Neonatologie

Oberarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe
Georgi Popivanov

Oberärztin
Dr. med. Andrea Weitensteiner

Sektionsleitung Neuropädiatrie

Qualifikationen
  • Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
  • Schwerpunkt Neuropädiatrie
  • Zusatzbezeichung Diabetologie (DDG)
  • EEG-Zertifikat
  • Fachgebundene humangenetische Beratung
  • Psychosomatische Grundversorgung

Pflegerische Bereichsleitung Geburtshilfe
Tatjana Nicin

Qualifikationen
  • Hebamme, Still- und Laktations beraterin IBCLC

Koordinatorin der Elternschule
Nicole Moreno Giesel

Qualifikationen
  • Kinderkrankenschwester

Oberarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe
Dr. med. Helmut Sedlaczek

Oberärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe
Clara Mieke

Pflegerische Bereichsleitung Kinderklinik
Martina Wichels

Neonatalbegleiterin
Christina Sünder-Kühn

Qualifikationen
  • Still- und Laktationsberaterin

Neonatalbegleiterin
Hildegard Glaab

Qualifikationen
  • Still- und Laktationsberaterin

Leistungsspektrum

Betreuung vor der Geburt
  • Sprechstunden für Schwangere mit einem Facharzt für spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin und einem Facharzt für kranke Neugeborene und Frühgeborene (Neonatologe)
  • Sprechstunde für Ultraschalldiagnostik
  • Sprechstunde für invasive Pränataldiagnostik
  • Sprechstunde für Risikoschwangere
  • Hebammensprechstunde
  • Übernahme bei vorgeburtlicher Verlegung aus anderen Kliniken
Betreuung während der Geburt
  • Interdisziplinäre pränatale Visiten
  • Bei drohender Frühgeburt Mitbetreuung durch spezialisierte Kinderärzte (Neonatologen)
  • „Wand-an-Wand"-Lokalisation von Kreißsaal und OP
  • Neonatologische Intensivstation für Frühgeborene ab Lebensfähigkeit
  • Individuelle hebammenbegleitete Geburt auch bei Frühgeburten
Betreuung nach der Geburt
  • Direkte kinderärztliche Versorgung der Neugeborenen nach Saugglocken- und Kaiserschnittentbindung.
  • Kinderärztliche 24-Stunden-Präsenz bei der Betreuung auf der Eltern-Kind-Station neu aufgetretener Probleme.
  • U2-Untersuchung der Neugeborenen durch einen Kinderarzt.
  • Neugeborenenscreening und qualitätsgesichertes Neugeborenen-Hörscreening auf der Eltern-Kind-Station.
  • Herz-, Hüft- und Nieren-Ultraschall der Neugeborenen bei auffälligen vorgeburtlichen Befunden, auffälligen klinischen Untersuchungsergebnissen oder positiver Familienanamnese.
  • Kranke Neu- und Frühgeborene werden rund um die Uhr auf der neonatologischen Intensivstation von einem Team aus erfahrenen Ärzten und Schwestern betreut.
  • Neuropädiatrischer Konsildienst 
  • Die Station verfügt über sechs Beatmungsbetten, sechs Überwachungsbetten und acht Pflegebetten für kranke Früh- und Neugeborene.
 

Versorgungsstufen

In Deutschland gibt es verschiedene Arten von Geburtskliniken, in denen schwangere Frauen und Neugeborene betreut werden können. Die Krankenhäuser unterscheiden sich im Grad ihrer Spezialisierung (u.a. im Bereich von Personal und Ausstattung) enorm. Die Krankenhäuser mit Geburtsabteilungen werden hierfür in vier Versorgungsstufen eingeteilt:

Perinatalzentrum Level 1

Das ist die höchste Versorgungsstufe in Deutschland, hier dürfen auch werdende Mütter und Kinder mit höchstem Risiko betreut werden.

Hierzu zählen:

  • Frühgeburten vor der 29. Schwangerschaftswoche
  • Frühgeburten mit geschätztes Geburtsgewicht unter 1.250 Gramm - ab Lebensfähigkeit (22.-24. SSW)
  • Schwangerschaftskomplikationen
  • Mehrlingsschwangerschaften
  • Schwerwiegende Erkrankung der Schwangeren
  • Vorhersehbare Probleme bei der Geburt
  • Absehbare Erkrankungen des Neugeborenen
  • Schwangere mit insulinpflichtiger diabetischer Stoffwechselstörung mit absehbarer Gefährdung für Fetus bzw. Neugeborenes
Perinatalzentrum Level 2

Hier werden Kinder und werdende Mütter mit hohem Risiko betreut.

Hierzu zählen:

  • Frühgeburten ab der 29. bis zur 31.Schwangerschaftswoche
  • Geschätztes Geburtsgewicht von 1250 bis 1499 Gramm
  • Erkrankung der Schwangeren
  • Schwangere mit insulinpflichtiger diabetischer Stoffwechselstörung mit absehbarer Gefährdung für Fetus bzw. Neugeborenes
Krankenhaus mit perinatalem Schwerpunkt

In der dritten Versorgungsstufe werden Kinder und werdende Mütter ohne zu erwartende Komplikationen betreut. Die Häuser weisen jedoch die notwendigen Einrichtungen vor, um plötzliche kindliche Notfälle aus dem Normalbetrieb der Geburtsabteilung für begrenzte Zeit zu versorgen.

Hierzu zählen:

  • Frühgeburten ab der 32.Schwangerschaftswoche
  • Geschätztes Geburtsgewicht mind. 1500 Gramm
  • Schwangere mit insulinpflichtiger diabetischer Stoffwechselstörung ohne absehbare Gefährdung für Fetus bzw. Neugeborenes
Geburtsklinik

In Häusern der vierten Versorgungsstufe werden Kinder und werdende Mütter ohne zu erwartende Komplikationen betreut.

Hierzu zählen:

  • Säuglinge ab der 36. Schwangerschaftswoche
  • Schwangere ohne Risikofaktoren
  • Schwangere ohne zu erwartende Komplikationen