Therapiemethoden 

Gerade die Gefäßmedizin hat in der jüngeren Vergangenheit von der Einführung zahlreicher neuer - und oft schonender - Behandlungsmethoden profitiert. Der Einsatz von Gefäßballons und Gefäßstützen (Stents) sind die augenfälligsten Beispiele.

Die drei wichtigsten Säulen der gefäßmedizinischen Behandlung stellen die Operation, die medikamentöse Therapie und die radiologischen Interventionen dar. Letztere sind Eingriffe über einen Katheter, die zumeist ohne Narkose und häufig während eines kurzen stationären Aufenthaltes durchgeführt werden können.

Wir stellen Ihnen eine Auswahl unserer wichtigsten Therapien am Gefäßzentrum Rhein-Main vor:

  1. konservative Behandlungen:
    • intravenöse Infusionstherapie
    • lokale intra-arterielle Lysetherapie
  2. interventionelle Behandlungen (Ballondilatation und/oder Stentimplantation) an 
    • den supra-aortalen Gefäße (A. Carotis, A. Subclavia)
    • den Bauch-, Becken- und Beingefäßen
    • den Viszeral- und Nierenarterien
  3. offen operative und endovasculäre Operationen 
    • der Halsschlagadern 
    • bei Aneurysmen und/oder Dissektionen der Bauch- und Brustschlagader
    • bei Verengungen der Aorta
    • Bypass-Operationen an Bauch-Becken- und Beinarterien
    • Dialyseshunt-Chirurgie 
    • bei Krampfadern (RadiofrequenzTherapie oder konventionelles Stripping )
  4. Hybrid-Operationen
    • Kombination aus offener chirurgischer Therapie und interventioneller Therapie z. B. Stentversorgung und Bypass -Operation in einer Sitzung