Ausbildung 

Famulatur
Für Medizinstudenten in den klinischen Semestern bieten wir Famulaturen zur Vertiefung der Ausbildung im gesamten Spektrum der Inneren Medizin und im direkten Umgang mit den Patienten an. Die Mindestausbildungszeit beträgt vier Wochen. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen und bitten Sie, diese direkt an den Chefarzt PD Dr. med. Axel Eickhoff zu richten. Bereits bei unserer Zusage wird die Famula oder der Famulus einer bestimmten Station zugeteilt. Mit Beginn der Famulatur wird einer der Stationsärzte als Tutor für die Ausbildung auf der Station primär verantwortlich sein und die notwendigen Basiskenntnisse vermitteln. Vorgesehen sind auch Patientenvorstellungen im Rahmen der Oberarzt- und Chefarztvisiten. Die Studenten lernen unter Anleitung die Erhebung der Vorgeschichte und die Durchführung der körperlichen Untersuchung mit der entsprechenden Dokumentation. Anschließend werden die Fragen der möglichen Diagnosen, der notwendigen diagnostischen Maßnahmen und der therapeutischen Möglichkeiten diskutiert. Im Rahmen der Ausbildung werden auch die Kenntnisse der Blutentnahme vertieft. Weiterhin besteht die Möglichkeit, bei den diagnostischen Maßnahmen wie Endoskopie und Sonographie zuzuschauen. Ziel ist es, junge Medizinstudenten auf ihren späteren Beruf vorzubereiten und ihnen Freude an ihrer Arbeit zu vermitteln. Am Ende wird ein qualifiziertes Zeugnis ausgestellt, das vom Chefarzt unterschrieben wird.

Praktisches Jahr
Studentinnen und Studenten im Praktischen Jahr (PJ) werden unserer Klinik über den Dekan der Medizinischen Fakultät der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und den Koordinator unseres Klinikums zur Ausbildung zugeteilt. Die PJ-Ausbildung ist möglich, da sowohl PD Dr. med. Axel Eickhoff als auch der Oberarzt Dr. Schwarzenböck Lehrbeauftragte der Medizinischen Fakultät der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main sind. Als Lehrbeauftragte sind sie auch Prüfer beim dritten und damit letzten Teil des medizinischen Staatsexamens.
Während ihrer Tätigkeit bei uns vertiefen die PJler ihre Kenntnisse in der Inneren Medizin, unter der Aufsicht erfahrener Stationsärzte und Oberärzte und sind primär einem Stationsarzt als Tutor zugeteilt. Die Ausbildung umfasst auch die Vermittlung grundlegender Kenntnisse im Bereich der Endoskopie und Sonographie. Die PJler stellen die Patienten mit ihrer Krankengeschichte und den körperlichen Befunden dem betreuenden Stationsarzt mit den möglichen Diagnosen und der einzuschlagenden Therapie auch regelmäßig bei den Oberarzt- und Chefarztvisiten vor. Vorrangiges Ziel ist es, die PJler auf ihre spätere Tätigkeit als Assistenzärzte umfassend vorzubereiten und ihnen Freude an ihrem Beruf und der damit verbundenen Verantwortung zu vermitteln. Neben der Tätigkeit auf der Station, sind sie in der Fortbildungsreihe der PJ-Studenten eingebunden.
Alle PJler erhalten am Ende ihrer Ausbildung in unserer Klinik ein qualifiziertes Zeugnis des Chefarztes PD Dr. Eickhoff. Qualifizierte und engagierte PJler können sich beim Chefarzt um eine Assistenzarztstelle bewerben oder sie werden von uns wegen einer möglichen Übernahme auf eine Assistenzarztstelle angesprochen.

Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin
Die Weiterbildung für den Facharzt für Innere Medizin dauert fünf Jahre und kann vollständig im Rahmen der Rotation in den Medizinischen Kliniken I - III absolviert werden. Die Landesärztekammer Hessen hat für die medizinische Klinik II eine Ausbildungsdauer von drei Jahren ( einschließlich 0,5 Jahre Notaufnahme) festgelegt, die übrige Zeit einschließlich der Intensivmedizin entfällt auf die Medizinische Klinik I (Kardiologie 1,5 Jahre) und die Medizinische Klinik III (Onkologie 0,5 Jahre ).
Während ihrer Tätigkeit erhalten die Assistenzärzte eine fundierte Weiterbildung auf den Stationen, in der Notaufnahme, im NEF und im Funktionsbereich. Begleitend zum Stationsdienst werden bereits am Ende des 1. Jahres der Weiterbildung üblicherweise die Kollegen auch mit der Sonographie und Endoskopie vertraut gemacht und können dann in den folgenden Jahren die Untersuchungen in zunehmenden Maße unter Aufsicht und später selbstständig durchführen.
Die umfassende Weiterbildung hat uns einen guten Ruf eingebracht, auch die Erfolge bei den Facharztprüfungen der Landesärztekammer Hessen können sich sehen lassen. Bestanden wurden alle Prüfungen im ersten Anlauf (bis auf eine Ausnahme) in den letzten 20 Jahren bei ein bis zwei Prüfungen pro Jahr. Von den ärztlichen Mitarbeitern haben in den vergangenen Jahren sechs eine Chefarztstelle übernommen: drei Oberärzte direkt, ein weiterer Oberarzt nach einer zusätzlichen auswärtigen Oberarztstelle und zwei Fachärzte nach auswärtiger Tätigkeit als Oberärzte und Zusatzbezeichnung Gastroenterologie. Ein weiterer Facharzt hat die Leitung der Inneren Abteilung einer Neurologischen Reha-Klinik übernommen.

Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Schwerpunkt Gastroenterologie
Die gesamte Weiterbildung für den Erwerb der Zusatzbezeichnung „Gastroenterologie" zum Facharzt für Innere Medizin und Schwerpunkt Gastroenterologie kann auf Beschluss der Landesärztekammer Hessen in unserer Klinik erfolgen, sie dauert insgesamt 6 Jahre. Davon sind 3 Jahre in der stationären internistischen Patientenversorgung und 3 Jahre im Schwerpunkt Gastroenterologie zu absolvieren.