Chirurgische Klinik III - Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, sehr geehrte Damen und Herren,

in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie bieten wir ein für die Region außergewöhnliches Behandlungsspektrum auf universitärem Niveau an. Wir decken das komplette unfallchirurgische und orthopädische Leistungsspektrum von der Routineoperation bis hin zu hoch anspruchsvollen Eingriffen ab, wobei eine zunehmende Zahl von Operationen auch ambulant vorgenommen werden kann.

Wir sind immer für Sie da – egal ob Sie als Patient nach einem Unfall eingeliefert werden oder mit einem länger bestehenden Problem unsere spezielle Expertise in Anspruch nehmen wollen – wir behandeln alle Unfallschäden und die evtl. daraus resultierenden Folgen. Als zertifiziertes Traumazentrum des Traumanetzwerkes® der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie nehmen wir schwerverletzte Patienten über unseren Schockraum auf (Unfallchirurgie gemeinsam mit der Anästhesie) und diagnostizieren und behandeln die Verletzungen nach einem standardisierten und international etablierten Schema.

Auch bei weniger gravierenden Verletzungen helfen Ihnen in der Zentralen Notaufnahme täglich rund um die Uhr unsere unfallchirurgisch hoch qualifizierten Dienstärzte. Wir besitzen die Zulassung zum stationären Behandlungsverfahren der Berufsgenossenschaften (DAV), d.h. die Behandlung von Arbeitsunfällen kann bei uns erfolgen.

Im Falle länger bestehender Probleme im Bereich des Bewegungsapparates decken wir ein umfangreiches Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten ab und bringen Sie geplant im Rahmen von Spezialsprechstunden mit den entsprechenden Experten in Kontakt. Hierbei sei gesondert auf das zunehmend spezialisierte Gebiet der Hand- und Fußchirurgie hingewiesen, welches von unserer Klinik weitreichend und kompetent abgedeckt wird. 

Einen weiteren Schwerpunkt der Klinik bildet die Endoprothetik (Gelenkersatz). Gerade vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft gewinnt der Gelenkersatz mehr und mehr an Bedeutung, da die Menschen möglichst lange mobil und selbstständig bleiben wollen. Am häufigsten sind das Knie- oder das Hüftgelenk betroffen und durch einen endoprothetischen Gelenkersatz können Mobilität erhalten und Schmerzen verringert werden. Die Qualitätssicherung erfolgt hierbei auch durch unsere Teilnahme am deutschlandweiten Endoprothesenregister (EPRD).

Wir stellen uns in besonderer Weise den wachsenden Herausforderungen und Besonderheiten bei der Versorgung des älteren Patienten („Alterstraumatologie“). Dies spiegelt sich vor allem in der Verwendung modernster Implantate unter konsequenter Berücksichtigung der stetig zunehmenden Knochenstoffwechselerkrankungen (v. a. der Osteoporose) wieder.

Ihr

Prof. Dr. med. Mark Lehnert
Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie