Leistungsspektrum 

Zum Aufgabenspektrum des Instituts für Pathologie gehören die pathologisch-anatomische Diagnostik von degenerativen, entzündlichen und tumorbedingten Erkrankungen - und zwar aus allen Fachgebieten der Medizin, in erster Linie der Chirurgie, Gynäkologie, Dermatologie, Inneren Medizin, Urologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Orthopädie und Zahnheilkunde. Die Pathologie befasst sich mit krankhaften Vorgängen im Körper von lebenden Menschen. Sie konzentriert sich dabei ausschließlich auf die körperlich nachweisbaren krankhaften oder abweichenden Veränderungen.

Aufgaben der Pathologie
Zum Aufgabenspektrum des Instituts für Pathologie gehören die pathologisch-anatomische Diagnostik von degenerativen, entzündlichen und tumorbedingten Erkrankungen - und zwar aus allen Fachgebieten der Medizin, in erster Linie der Chirurgie, Gynäkologie, Dermatologie, Inneren Medizin, Urologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Orthopädie und Zahnheilkunde. Die Pathologie befasst sich mit krankhaften Vorgängen im Körper von lebenden Menschen. Sie konzentriert sich dabei ausschließlich auf die körperlich nachweisbaren krankhaften oder abweichenden Veränderungen.

Zytologie
Wichtige Teilgebiete der Pathologie sind zytologische gynäkologische und extra-gynäkologische Untersuchungen. Dabei führt die histologische Beurteilung zur Erkennung von entzündlich- oder tumorbedingten Veränderungen nicht am Gewebe, sondern an Einzelzellen. Diese Methode wird bevorzugt bei der Krebsfrüherkennung eingesetzt. Das Zellmaterial wird durch Punktionen oder Abstriche gewonnen.

Schnellschnittdiagnostik
Zum Leistungsspektrum des Instituts gehört auch die intra-operative Schnellschnittdiagnostik am so genannten Kryostatschnitt. Dabei wird noch während des operativen Eingriffs eine frisch entnommene Gewebeprobe an das Institut für Pathologie gesandt (im Hause per Rohrpost, ansonsten per Fahrdienst). Das Gewebe wird mittels eines Kryostaten tiefgefroren (zwischen minus 25 und 30 Grad Celsius). Davon werden dann dünne Schnitte hergestellt, gefärbt und sofort unter dem Mikroskop beurteilt. Das Ergebnis wird telefonisch an den Operateur übermittelt. Vom Empfang des Materials bis zur Diagnoseübermittlung wird eine Zeitspanne von 15 bis 20 Minuten eingehalten. Die Schnellschnittdiagnose entscheidet über das weitere operative Vorgehen.

Immunhistologie
Immunhistologische Untersuchungen sind ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld unseres Instituts. Üblicherweise erfolgt die Diagnosestellung durch eine mikroskopische Beurteilung von Zellen und Geweben. Diese bewährte klassische Methode wird durch zusätzliche, moderne immunhistologische Untersuchungsverfahren - insbesondere in der Tumorerkennung- ergänzt. Die immunhistologischen Methoden beruhen auf dem Nachweis von Antigenen im Gewebe unter Einsatz unterschiedlichster Antikörper. Hierdurch erhält der Pathologe zusätzliche Informationen u. a. über die Herkunft, das biologische Verhalten oder eventuellen Rezeptorengehalt krankhafter Prozesse. In unserem Institut werden die immunhistologischen Untersuchungen unter standardisierten Bedingungen automatisiert durchgeführt.

Obduktion
Die Pathologie ist auch ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung in Kliniken. Deshalb fällt in den Bereich der Pathologie auch die Obduktion von verstorbenen Patienten. Im Gegensatz zur Rechtsmedizin, befasst sich die Pathologie mit natürlichen Todesfällen. Obduktionen werden durchgeführt, um Grund- und Folgeerkrankungen sowie medizinisch unklare Todesursachen festzustellen. Sie dienen u. a. auch zur Erkennung von beruflich bedingten Erkrankungen und Erbkrankheiten. Darüber hinaus ermöglichen sie die Überprüfung diagnostischer und therapeutischer Verfahren und sind unverzichtbarer Bestandteil der Aus- und Weiterbildung von Ärzten.