Nach der OP

Nach dem Eingriff

  • Sie werden im Anschluss an die Operation für einige Zeit überwacht. Der Zeitraum richtet sich nach der Art des Eingriffs und der Narkose.
  • Sie dürfen die Klinik erst nach der ärztlichen Entlassungsuntersuchung und nur in Begleitung (Angehöriger, Vertrauensperson, Heimfahrt mit dem Taxi) verlassen. Eine ambulante Operation ist nur möglich, wenn Sie innerhalb der ersten 24 Stunden nach der OP nicht alleine sind. Klären Sie bitte unbedingt vor der OP die Betreuung durch eine erwachsene Person Ihres Vertrauens!
  • Sie werden möglicherweise in den ersten 24 Stunden etwas müde sein. Gestalten Sie deswegen den Rest des Tages ruhig. Legen Sie sich hin, üben Sie keine anstrengenden Tätigkeiten aus.
  • Sie dürfen zu Hause trinken, wird Ihnen auf stilles Wasser oder Tee nicht übel, können Sie auch bekömmliche Nahrung zu sich nehmen. Falls notwendig, erhalten Sie von uns einen Termin zur Nachuntersuchung. Wenn nichts anderes besprochen wurde, ist der Hausarzt für Sie zu ständig.
  • Sie müssen zu Hause nur Bettruhe einhalten, wenn es verordnet wurde, müssen jedoch für eine erwachsene Begleitperson bis zum nächsten Tag sorgen.
  • Evtl. muss bei Ihnen für einige Zeit die Thromboseprophylaxe mit Heparinspritzen durchgeführt werden. Die Handhabung dieser Spritzen ist einfachund wird Ihnen von den Pflegekräften erklärt. Die Dauer dieser Thromboseprophylaxe entscheidet der Arzt.
  • Sie dürfen innerhalb von 24 Stunden nach der Anästhesie kein Fahrzeug lenken, keine Maschinen bedienen und keinen Alkohol trinken!
  • Treffen Sie außerdem in den ersten 24 Stunden keine weitreichenden privaten oder geschäftlichen Entscheidungen. Unterschreiben Sie in dieser Zeit auch keine Verträge.

 

Kontaktaufnahme bei auftretenden Problemen

(Bitte wenden Sie sich sofort an die Zentrale Notaufnahme (ZNA), Telefon (06181) 296-4380)

  • Blutungen aus dem OP-Gebiet
  • Schmerzen, die sich auch durch die mitgegebenen Schmerzmittel nicht bessern lassen
  • Anschwellen oder sehr starker Rötung des Wundbereiches
  • Fieber über 38,5 Grad Celsius
  • häufigem Erbrechen
  • Blutungen mehr als Periodenstärke (nach einer gynäkologischen Operation)
  • starken Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen oder Nachlassen der Muskelkraft in Arm oder Bein (nach einer Spinal- oder Regionalanästhesie)
  • nicht vollständig wieder hergestelltem Gefühl in bzw. noch eingeschränkter Beweglichkeit von Arm oder Bein 24 Stunden nach einer Regionalanästhesie
  • anderen Beschwerden oder Problemen