Stabstelle Zentrales Belegungsmanagement 

Die Bedeutung eines umfassenden Belegungsmanagement ergibt sich aus der Tatsache, dass Auslastung, Verweildauer und Fallzahl einer Einrichtung direkt von der Belegungsplanung abhängen und somit einen entscheidenden Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit des Klinikums haben.

Das ZBM ist nicht als singuläre Organisationseinheit, sondern als Bindeglied zwischen pflegerischen, ärztlichen und nicht medizinischen Mitarbeitern mit einer sehr hohen Kommunikations- und Planungsanteil zu betrachten.

Es ist eine von der Betriebsleitung autorisierte Instanz, handelt und entscheidet, unter der Berücksichtigung festgelegter Prioritäten und der Ausschöpfung interdisziplinärer Belegungsmöglichkeiten, mit dem Ziel, eine gleichmäßige Auslastung der Belegungsbetten im gesamten Haus zu erreichen.

In dieser Belegungsorganisation sind die Übernahmen von Patienten aus dem Intensivbereich, Notfallpatienten (ZNA), Patienten mit Wahlleistungsanspruch sowie anderen Bereichen prioritätenkonform zu berücksichtigen.

Das ZBM steht als zentraler Ansprechpartner für alle Bereiche zur Verfügung und kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn die Bedarfe einzelner Kliniken über den zugeordneten Bettenkontingenten liegen.

Zusätzlich koordiniert und kontrolliert das ZBM in Abstimmung mit dem Stationspersonal die noch auf Station vorhandenen Ressourcen.