Gesetzliche Grundlagen 

Die Institution einer Patientenf├╝rsprecherin oder eines Patientenf├╝rsprechers ist im Hessischen Krankenhausgesetz in Paragraph 7 geregelt. Der Patientenf├╝rsprecher wird vom Kreistag des Main-Kinzig-Kreises und der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hanau auf Vorschlag f├╝r vier Jahre gew├Ąhlt.
Der Patientenf├╝rsprecher ist eine neutrale Instanz und darf deshalb nicht beim Krankenhaustr├Ąger besch├Ąftigt sein. Der Patientenf├╝rsprecher leistet seine Arbeit ehrenamtlich.

Im Gesetz ist das Aufgabengebiet des Patientenf├╝rsprechers genau geregelt: Danach pr├╝ft er Anregungen und Beschwerden der Patienten und vertritt deren Anliegen. Er kann sich mit Einverst├Ąndnis der betroffenen Patienten jederzeit und unmittelbar an die zust├Ąndigen Stellen wenden. Dabei ist Patientenf├╝rsprecher verpflichtet, alle Sachverhalte, die ihm bekannt werden, vertraulich zu behandeln.

Einmal im Jahr legt der Patientenf├╝rsprecher der Stadtverordnetenversammlung oder dem Kreistag einen Bericht vor. Der Bericht darf keine Angaben enthalten, die den Pers├Ânlichkeitsschutz von Patienten, Besch├Ąftigten oder Besuchern des Krankenhauses verletzten.

Das Hessische Krankenhausgesetzt legt auch verbindlich fest, dass die Klinik verpflichtet ist, mit dem Patientenf├╝rsprecher zusammenzuarbeiten und allen von diesem vorgebrachten Beschwerden nachgehen muss.