Pressemeldung vom 5. Dezember 2011

Neuroborreliose und Hirnhautentzündung


Gefährliche Folgen des Zeckenbisses sind Thema im Arzt-Patienten-Seminar

Der Sommer ist vorbei. Doch für manchen Feld- Wald- und Wiesen-Wanderer kann die Erinnerung daran durchaus schmerzhaft, folgenreich und langwierig sein. Denn wenn Zecken zugestochen haben, können ernsthafte Erkrankungen die Folge sein. Darum spricht Dr. Cornelia Bende, Oberärztin der Klinik für Neurologie, im Arzt-Patienten Seminar am Mittwoch, den 7. Dezember über Auswirkungen von Zeckenbissen wie Hirnhautentzündung und Lähmungen. Die Informationsveranstaltung des Klinikums Hanau beginnt um 17:30 Uhr und findet in der Aula der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Julius-Leber-Straße 2a) statt.

In vielen Fällen werden die Symptome nach einen Zeckenbiss erst einmal falsch gedeutet: zum Beispiel als Grippe oder orthopädisches Problem. Alleine im Klinikum Hanau werden jährlich mehr als 200 Patienten auf krankhafte Folgen der Zeckenstiche untersucht. Zecken können Bakterien und Viren übertragen - mit ganz unterschiedlichen Konsequenzen. Dr. Cornelia Bende, erläutert im Arzt-Patienten-Seminar die unterschiedlichen Erreger, die von Zecken verbreitet werden können. Sie erläutert die Symptome und berichtet über Behandlungsstrategien. Aber auch die Vorbeugung wird in ihren Ausführungen eine wichtige Rolle spielen.