Pressemeldung vom 30. November 2017

Schmerzen erkennen und verstehen: Arzt-Patienten-Seminar am 7. Dezember 2017  


Schmerzen – alleine dieses Wort löst schon eine ganze Reihe an Gedanken aus. Oft sind es Erinnerungen an bestimmte Schmerzen oder die Angst davor welche zu empfinden. Meistens ist dies mit bestimmten Situationen verknüpft, beispielsweise mit einem Sturz und dem danach empfunden Schmerz. Oft wissen Menschen jedoch auch nicht genau woher die Beschwerden kommen. Es gibt viele verschiedene Ursachen und Arten von Schmerzen und oft fühlen sich Betroffene damit alleine gelassen. Beim Arzt-Patienten-Seminar, am 7. Dezember 2017, 17:30 Uhr, in der Aula der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (2. OG) des Klinikums Hanau, steht Dr. med. Gerald Häufler, leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie, Betroffenen, Angehörigen und Interessieren Rede und Antwort.

Im ersten Teil seines Vortrags berichtet der Anästhesist über die Grundlagen der Schmerzentstehung, Schmerzweiterleitung und Schmerzverarbeitung, bevor er im zweiten Teil ausgewählte Krankheitsbilder aus therapeutischer Sicht darstellt. „Am Klinikum Hanau ist es uns wichtig, die Bevölkerung umfassend über Gesundheitsthemen zu informieren. Deshalb veranstalten wir in regelmäßigen Abständen die Arzt-Patienten-Seminare, bei denen unsere Experten zu den unterschiedlichsten Themen referieren und auf die Fragen der Besucher eingehen können“, erklärt der Geschäftsführer des Klinikums, Volkmar Bölke. Die Informationsveranstaltungen dauern jeweils rund eineinhalb Stunden. Es ist ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Über die Schmerztherapie am Klinikum Hanau
„Schmerz ist eine persönliche und subjektive Empfindung, die nur vom Patienten selbst wahrgenommen werden kann. Deshalb ist bei der Schmerztherapie immer der Patient selbst gefragt, er wird von  Pflegekräften im Klinikum regelmäßig nach der aktuellen Schmerzstärke in Ruhe und bei Bewegung befragt“, erklärt Dr. med. Häufler. Zur Einschätzung der Schmerzstärke nutzen sie eine bewährte Skala mit elf Stufen (0-10 / kein Schmerz – sehr starke Schmerzen). Damit niemand unnötig Schmerzen leidet, wurde außerdem ein inhaltliches und personelles Konzept entwickelt – egal ob nach einer Verletzung, einer Operation oder als Folge einer Erkrankung. Die moderne Medizin bietet viele Methoden, um Schmerzen erfolgreich und mit geringen Nebenwirkungen zu behandeln. Der Heilungsverlauf wird dadurch nicht beeinträchtigt. Starke und unerträgliche Schmerzen müssen nicht sein. Zum Team gehören deshalb sogenannte „Pain Nurses“ – Pflegemitarbeiter mit einer Zusatzqualifikation, die sich kompetent um Schmerzpatienten kümmern.