Pressemeldung vom 16. November 2017

253 Parkplätze mehr: Klinikum Hanau eröffnet neues Parkhaus


Nur acht Monate nach Spatenstich stehen Besuchern des Klinikums jetzt auf ca. 5.900 m² auf fünf Ebenen mehr Stellplätze zur Verfügung.

Das Klinikum Hanau und der Generalunternehmer HIB Huber Integral Bau GmbH haben in den vergangenen acht Monaten und auch in der vorangegangenen Planungsphase alles daran gesetzt, nicht nur der Parkplatznot rund um das Krankenhaus Abhilfe zu schaffen, sondern auch einen möglichst hohen Kundenkomfort für die Nutzer des neuen Parkhauses auf dem Klinikgelände an der Ecke Leimenstraße / Mühlstraße zu schaffen. Am Donnerstag, den 16. November wurde das neue Gebäude jetzt offiziell eröffnet. Statt bisher 66 klinikeigenen Parkplätzen stehen Patienten und Besuchern jetzt 319 zur Verfügung. „Für ein Krankenhaus mit 787 Betten war die bisherige Anzahl an Parkplätzen natürlich zu wenig und mit unserer zentralen Lage in der Innenstadt das Verkehrschaos vorprogrammiert“, erklärt der Geschäftsführer des Klinikums, Volkmar Bölke.

Bevor der Bau Ende März beginnen konnte, musste erstmal das alte Gebäude C weichen. Mit dem Abbruch und der Baugrube war die Robert Zeller GmbH aus Offenbach beauftragt. Mit dem Spatenstich am 27. März diesen Jahres begann dann die HIB Huber Integral Bau GmbH ihre Arbeit und zog das Parkhaus mit seinen fünf Ebenen hoch. Die Gesamtkosten inklusive Abriss Gebäude C und Planungshonorare in Höhe von ca. 4,7 Millionen Euro finanziert das Klinikum aus Eigenmitteln. „Jetzt können wir unseren Patienten und Besuchern deutlich mehr Komfort bei der An- und Abreise ermöglichen“, freut sich auch der Geschäftsbereichsleiter von Technik und IT, Jens Relke, bei der Eröffnung. Die zentrale Zufahrt erfolgt über die Leimen-, die Ausfahrt über die Mühlstraße.

„Ökologische Faktoren aber auch Sicherheit und Komfort spielen für die Bevölkerung auch bei Parkhäusern eine immer größere Rolle. Deshalb freut es mich, dass diese Elemente auch in der Planung und Umsetzung bedacht wurden“, so Oberbürgermeister Claus Kaminsky. 14 Stellplätze mit Ladestationen für Elektroautos, energiesparende LED-Technik mit Tageslichtsteuerung und eine begrünte Dachfläche wurden aus umwelttechnischen Aspekten eingerichtet. Mit einem Bewegungsmelder bei Nacht und einer hellen gleichmäßigen Beleuchtung ohne dunkle Ecken sowie einer ausreichenden Zahl an Notrufsäulen wurde das größtmögliche Maß an Sicherheit geschaffen. Außerdem sind die sechs Meter breiten Fahrgassen und Treppenhäuser genauso wie die Eltern-Kind- und Frauen-Parkplätze zusätzlich videoüberwacht.

In Höhe und Farbgebung fügt sich das Gebäude in die Umgebung ein, aus Rücksicht auf die Anwohner sind zwischen 22.00 und 6.00 Uhr nur Ausfahrten möglich. Die Farbgebung der Parkebenen sorgt für einen hellen Eindruck und gute Orientierung, die lichtdurchlässige Fassade aus Aluminium-Lochblech-Paneelen funktioniert gleichzeitig als Absturzsicherung für Fußgänger. Die 2,5 Meter breiten Parkplätze, sowie die etwas breiteren Randstellplätze und 3,5 Meter breiten Sonderstellplätze sind mit Parkteppichen gekennzeichnet und ermöglichen den Nutzern ein bequemes Ein- und Ausparken.