Pressemeldung vom 31. August 2017

Arzt-Patienten-Seminar: Nur ein bisschen vergesslich oder schon dement?  


Oberärztin Dr. med. Claudia Weiland informiert im Arzt-Patienten-Seminar über Formen, Risikofaktoren und Therapien der Demenz

Es fühle sich an wie Honig im Kopf, so beschreibt Amandus Rosenbach, gespielt von Dieter Hallervorden, seine Demenzerkrankung und damit das Gefühl, alles zu vergessen, im Film „Honig im Kopf“ von Til Schweiger. Rund 46 Millionen Menschen weltweit und circa 1,6 Millionen in Deutschland leiden unter Demenz. Aber ab wann spricht man eigentlich von Demenz? Und handelt es sich auch automatisch immer um Alzheimer? Was sind Risikofaktoren, kann man etwas zur Prävention tun, und wie sehen die aktuellen Therapiemethoden aus? Auf diese und weitere Fragen wird Dr. med. Claudia Weiland, Oberärztin der Klinik für Neurologie am Klinikum Hanau, im Arzt-Patienten-Seminar am Donnerstag, den 7. September 2017, ab 17:30 Uhr Antworten geben. Die Veranstaltung findet in der Aula des Gebäude P (Psychiatrie) in der Julius-Leber-Str. 2 statt.

Bereits seit 1994 wird jährlich international am Welt-Alzheimer-Tag am 21. September auf die Herausforderungen der Erkrankung für Betroffene und deren Familien aufmerksam gemacht. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Demenz. Die Vielfalt im Blick“. Es soll unterstreichen, dass die Erkrankung viele Formen, Gesichter und Ausprägungen hat. Die meisten Arten der Demenz gehören zu den sogenannten neurodegenerativen Erkrankungen, also meist langsam fortschreitenden, erblichen oder sporadisch auftretenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Für die Entwicklung einer Demenz gibt es einige unbeeinflussbare Risikofaktoren, wobei der wichtigste und bekannteste dabei wohl das Alter ist. Aber auch die Lebensweise kann Einfluss auf eine mögliche Demenzerkrankung haben.

„Am Klinikum Hanau ist es uns wichtig, die Bevölkerung umfassend über Gesundheitsthemen zu informieren. Deshalb veranstalten wir in regelmäßigen Abständen die Arzt-Patienten-Seminare, bei denen unsere Experten zu den unterschiedlichsten Themen referieren und auf die Fragen der Besucher eingehen können“, erklärt der Geschäftsführer des Klinikums, Volkmar Bölke. Die Informationsveranstaltungen dauern jeweils rund eineinhalb Stunden. Es ist ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei.