Pressemeldung vom 11. Mai 2017

Keine Angst mehr vor dem Brustkrebs: Arzt-Patienten-Seminar am 18. Mai


Brustkrebs. Wenn eine Frau diese Diagnose erhält ist das erst einmal ein großer Schock. Und das betrifft nicht nur die älteren Generationen, Frauen in jedem Alter können damit konfrontiert werden. Tausende Fragen tauchen auf – was kommt jetzt auf mich und meine Familie zu? Werde ich meine Brust verlieren? Werde ich womöglich daran sterben? All das ist völlig normal und trotzdem kein Grund zu verzweifeln. Die Diagnose Brustkrebs geht im Jahr 2017 längst nicht mehr mit einer grundsätzlich schlechten Diagnose einher. „Das liegt auch an den zahlreichen Möglichkeiten der Behandlung sowie Früherkennung“, sagt Lucia Müller, Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Koordinatorin des Brustzentrums am Klinikum Hanau. Sie rät: „Informieren Sie sich! Wer sich mit der Krankheit auseinandersetzt, hat oft weniger Angst.“ Beim Arzt-Patienten-Seminar am Donnerstag, den 18. Mai 2017, 17:30 Uhr, in der Aula des Gebäudes P, 2. Stock (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie) in der Julius-Leber-Str. 2, steht sie Betroffenen, Angehörigen und Interessierten Rede und Antwort.

Als einzige Klinik im Main-Kinzig-Kreis vereint das Klinikum Hanau alle für die Behandlung von Brustkrebs notwendigen Fachdisziplinen (inklusive Kernspintomographie, kosmetisch-plastische Chirurgie und Strahlentherapie) an einem Ort. Das Kompetenzzentrum sieht seine Aufgabe in der optimalen Diagnose und Behandlung. Die moderne Medizin erreicht bestmögliche Qualität in Diagnostik, Therapie und Pflege durch die Bildung von Zentren. Im Brustzentrum arbeiten Experten aus unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Jeder Fall wird gemeinsam besprochen, um so die optimale Behandlung für jede einzelne Patientin zu finden.

„Am Klinikum Hanau ist es uns wichtig, die Bevölkerung umfassend über Gesundheitsthemen zu informieren. Deshalb veranstalten wir in regelmäßigen Abständen die Arzt-Patienten-Seminare, bei denen unsere Experten zu den unterschiedlichsten Themen referieren und auf die Fragen der Besucher eingehen können“, erklärt der Geschäftsführer des Klinikums, Volkmar Bölke. Die Informationsveranstaltungen dauern jeweils rund eineinhalb Stunden. Es ist ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei.