Pressemeldung vom 27. Dezember 2016

Hartnäckige Blasenschwäche der Frau: Neue Therapieansätze


Es ist ein Thema, das viele betrifft – worüber aber kaum jemand spricht: In Deutschland leiden zirka fünf Millionen Frauen an Blasenschwäche. Vielfach ist das Thema noch mit Angst und Scham verbunden. Zahlreiche betroffene Frauen trauen sich nicht über ihr Problem zu sprechen oder erhielten in der Vergangenheit keine wirksame Hilfe. Dabei gibt es viele, auch neue, erfolgversprechende Therapieansätze. Im Arzt-Patienten-Seminar des Klinikums Hanau informieren die Experten Dr. med. Christin Hoche und Sandra Döhring über aktuelle und neue Behandlungsmöglichkeiten. Das Arzt-Patienten-Seminar findet am Donnerstag, 05. Januar 2016, um 17.30 Uhr in der Aula der Klinik für Psychiatrie statt.

Die Erkennung und Behandlung der Blasenschwäche ist ein Leistungsschwerpunkt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe unter Leitung von Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Thomas Müller. Im Klinikum Hanau stehen den Patientinnen mit der Oberärztin Dr. Christin Hoche und dem leitenden Oberarzt Herrn Roland Fricker alle Therapieoptionen zur Verfügung. Gemeinsam mit Urologe und Proktologe (Enddarmspezialist) unseres Beckenbodenzentrums werden optimale, individuelle und abgestufte Behandlungskonzepte erarbeitet. Für Patientinnen mit mehreren Operationen in der Vorgeschichte und wiederholter Senkung steht zusätzlich Herr Dr. Bentler, ein deutschlandweit besonders anerkannter Experte für die netzgestützte Beckenboden-Wiederherstellung und das Anlegen von Blasenschrittmachern zur Verfügung. Für wen sich welche Methode eignet, ist ein wichtiges Thema des Seminars. Außerdem gibt es ein Beratungstelefon, hier steht die gynäko-urologische Fachschwester Sandra Döhring immer mittwochs zwischen 8.00 und 9.00 Uhr für Fragen zur Verfügung.

Die Arzt-Patienten-Seminare des Klinikums Hanau dauern je rund eineinhalb Stunden. Der Eintritt ist kostenfrei. Es ist ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen vorgesehen.