Pressemeldung vom 1. Dezember 2015

Erweiterung der Zertifizierung - Gynäkologisches Krebszentrum und Brustzentrum mit qualitätsgesicherter und wohnortnaher Rundum-Versorgung


Unabhängige Experten bestätigen: Die Organzentren des Tumorzentums Klinikum Hanau bieten Patientinnen eine besonders hohe Qualität

 

Die Forderung nach einer nachprüfbar guten Qualität wird für Krankenhäuser immer lauter, diese ist für Patienten von im Einzelfall sehr weitreichender Konsequenz. Deshalb sind die Organzentren des Tumorzentrums Klinikum Hanau nicht nur entsprechend der Vorgaben einer einzelnen Fachgesellschaft, sondern entsprechend der höchstmöglichen Ansprüche, nämlich der der übergeordneten Deutschen Krebsgesellschaft, zertifiziert. Dies ist für den Main-Kinzig-Kreis so und in dieser Konsequenz einzigartig.

 

Den Teams des Gynäkologischen Krebszentrums und des Brustzentrums des Tumorzentrums Klinikums Hanau wurde die nachprüfbar hohe Qualität mit der Rezertifizierung erneut bestätigt. „Bei Krebserkrankungen müssen Patienten zu 100 Prozent darauf vertrauen, dass ihre Therapie die Bestmögliche ist“, sagt der Geschäftsführer und Ärztliche Direktor des Klinikums Hanau, Dr. André Michel, und erläutert: „Deswegen sind Zertifizierungen so wichtig. Sie zeigen den Patienten ganz klar, wo sie eine von unabhängigen Experten nachgeprüfte Qualität erwarten können.“

„Anders als bei kleineren Kliniken, vereinen wir als einziger Maximalversorger im Main-Kinzig-Kreis alle notwendigen Fachdisziplinen in unmittelbarer Nähe, nahezu keiner unserer Patienten muss für Vordiagnostik, Operation oder Nachbehandlung das Haus verlassen. Wir bieten eine kompetente Komplettversorgung aus einer Hand“, bestätigt Roland Fricker, leitender Oberarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Zentrumskoordinator. Dies beinhaltet zum Beispiel die Kernspindiagnostik genauso wie die Plastische Chirurgie oder die Strahlentherapie, aber auch alle zumeist ambulant durchgeführten Chemotherapien, sowohl im Rahmen einer Erstdiagnose, wie auch nach Streuung (Metastasierung) der Erkrankung. Insbesondere auch letzteres bietet kein anderes Krankenhaus im Main-Kinzig-Kreis.

 

Neu ist in diesem Jahr die Mitzertifizierung der von Frau Oberärztin Dr. med. Michelle Manns geleiteten sogenannte „Dysplasiesprechstunde“. Diese Spezialsprechstunde dient der Mitbetreuung von Patientinnen mit Krebs oder Krebsvorstufen im Bereich des Gebärmuttermundes. Weitere Spezialsprechstunden sind zum Beispiel die sogenannte „Brustkrebssprechstunde“ oder die „Rezidivsprechstunde“. Hier werden Patientinnen mit Verdacht auf Brustkrebs oder nachgewiesenem Brustkrebs bzw. bei Verdacht auf das Wiederauftauchen einer Brustkrebserkrankung oder einer Krebserkrankung des weiblichen Genitale betreut. „Dabei ist die kollegiale Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen für die Qualität der Versorgung von entscheidender Bedeutung und uns deshalb ein besonderes Anliegen“ betont PD Dr. med. Thomas Müller, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter der Zentren.

Weitere Informationen bei der Gynäkologischen Ambulanz unter der Telefonnummer 06181/296-2632.