Klinikneubau

Erweiterung ist ein Meilenstein in der Klinikgeschichte

Im November 2012 sind Patienten und Mitarbeiter in den neuen und zentralen Erweiterungsbau des Klinikums Hanau eingezogen.

Das Gebäude markiert den Beginn einer neuen Zeit: Denn Patienten, Besucher und Mitarbeiter profitieren dort von einer hochmodernen und noch leistungsfähigeren Medizin sowie von kurzen Wegen, einem attraktiven Umfeld und bestmöglichem Service. Das vom Land Hessen mit 38,5 Millionen Euro geförderte Gebäude kostete insgesamt rund 55 Millionen Euro.

Im sechsgeschossigen Neubau kümmern sich rund 400 Mitarbeiter um knapp 150 Patienten. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört eine interdisziplinäre Notfallaufnahme. Sie vereint einen Schock-Raum, zwei „Eingriffsräume" sowie zwölf Untersuchungskabinen. Direkt angrenzend befindet sich der Herzkatheter-Platz. Die zentrale Endoskopie führt Onkologie (Krebsmedizin), Kardiologie (Herzmedizin), Chirurgie und Innere Medizin zusammen. Der Neubau ist einer interdisziplinären Medizin verpflichtet, d. h: Patienten profitieren von der engen Zusammenarbeit spezialisierter Mediziner über die Fachgrenzen hinweg in einem Team.

Ein moderner Computertomograph stellt diagnostische Spitzenmedizin sicher. Gemeinsam mit rund 1.000 medizinischen Geräten im Neubau repräsentiert er einen Wert von zehn Millionen Euro. Damit bietet das Klinikum seinen Patienten neben medizinischer Exzellenz auch eine anspruchsvolle und qualitativ hochwertige technische Ausstattung.

Architektur M-Gebäude 2. BA (heute HB-Gebäude) Architekten Witan Russ Lang GbR Frankfurt.

Eine Bildergalerie finden Sie hier (Link).

Zeitraffer des Baus:

 


Die Ausgrabung

Fahrstuhl in die Vergangenheit


Beim Ausschachten der Baugrube für den Erweiterungsbau des Klinikums, sind die Bauarbeiter Anfang 2009 auf historische Funde und damit ein Stück Stadtgeschichte gestoßen.

Die zutage geförderten historischen Zeugnisse reichten rund 400 Jahre zurück. Sie gaben einen Einblick in die Stadtstruktur um das Jahr 1600. Zu den Funden zählten u.a. Reste der Stadtmauer und ein Brunnen aus der Anfangszeit der Hanauer Neustadt. Die baulichen Überreste wurden ausführlich registriert und dokumentiert, ehe die Bauarbeiten weitergehen konnten.

In diesem Zusammenhang hat das Klinikum auch eine Informationsbroschüre aufgelegt, in der die Erinnerung an die historischen Funde aufbewahrt und wachgehalten werden. Zur Broschüre gelangen Sie hier (Link).