Nach der OP
Nach dem Eingriff
- Sie werden im Anschluss an die Operation für einige Zeit überwacht. Der Zeitraum richtet sich nach der Art des Eingriffs und der Narkose.
- Sie dürfen die Klinik erst nach der ärztlichen Entlassungsuntersuchung und nur in Begleitung (Angehöriger, Vertrauensperson, Heimfahrt mit dem Taxi) verlassen. Lassen Sie sich in den ersten 24 Stunden möglichst durch eine Person Ihres Vertrauens betreuen.
- Sie werden möglicherweise in den ersten 24 Stunden etwas müde sein. Gestalten Sie deswegen den Rest des Tages ruhig. Legen Sie sich hin, üben Sie keine anstrengenden Tätigkeiten aus. Lassen Sie die Nachwirkungen der Anästhesie abklingen, bevor Sie sich irgendwelchen Arbeiten widmen.
- Sie dürfen zu Hause trinken, wird Ihnen auf stilles Wasser oder Tee nicht übel, können Sie auch etwas leichtes essen (z. B. Zwieback, Weißbrot, klare Suppe). Vertragen Sie auch dies, so spricht nichts gegen eine vorsichtige Steigerung bis zur normalen Nahrungsaufnahme.
- Falls notwendig, erhalten Sie von uns einen Termin zur Nachuntersuchung. Wenn nichts anderes besprochen wurde, ist der Hausarzt für Sie zuständig.
- Sie müssen zu Hause nur Bettruhe einhalten, wenn es Ihnen verordnet wurde, sollten jedoch für eine erwachsene Begleitperson bis zum nächsten Tag sorgen.
- Evtl. muss bei Ihnen für einige Zeit die Thromboseprophylaxe mit Heparinspritzen durchgeführt werden. Die Handhabung dieser Spritzen ist einfach und wird Ihnen von den Pflegekräften erklärt. Die Dauer dieser Thromboseprophylaxe entscheidet der Arzt.
Wichtig
- Sie dürfen für 24 Stunden nach der Anästhesie kein Fahrzeug lenken, keine Maschinen bedienen und keinen Alkohol trinken.
- Treffen Sie außerdem in den ersten 24 Stunden keine weitreichenden privaten oder geschäftlichen Entscheidungen. Unterschreiben Sie in dieser Zeit auch keine Verträge.
Kontaktaufnahme bei
- Blutungen aus dem OP-Gebiet
- Schmerzen, die sich auch durch die mitgegebenen Schmerzmittel nicht bessern lassen
- Anschwellen oder sehr starker Rötung des Wundbereiches
- Fieber über 38,5 Grad Celsius
- häufigem Erbrechen
- Blutungen mehr als Periodenstärke (nach einer gynäkologischen Operation)
- starken Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen oder Nachlassen der Muskelkraft in Arm oder Bein (nach einer Spinalanästhesie)
- nicht vollständig wieder hergestelltem Gefühl in Arm oder Bein 24 Stunden nach einer Regionalanästhesie
- noch eingeschränkter Bewegung von Arm/Bein nach einer Regionalanästhesie nach 24 Stunden
- anderen Beschwerden oder Problemen, die Sie oder Ihre Betreuung nicht selber lösen können
Letzte Aktualisierung: 02. März 2009
Klinikum Hanau GmbH - Leimenstr. 20 - 63450 Hanau
Tel: 0 61 81 / 2 96 - 0 - Fax: 0 61 81 / 2 96 - 66 66
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