Spatenstich Neubau  

Erster Spatenstich für den Jahrhundert-Bau / 50 Millionen Euro werden investiert

„In den schweren Zeiten, in denen sich die deutschen Kliniken befinden, ist es gerade zu euphorisierend, den 1. Spatenstich zu feiern." Die Geschäftsführerin des Klinikums Hanau, Monika Thiex-Kreye, begrüßte denn auch den symbolischen Baubeginn für den zweiten Abschnitt des M-Baus als „riesigen Schritt". Mit dem 1. Spatenstich wurde am 26. September auf dem Klinikgelände praktisch der offizielle Startschuss für die 27-monatigen Bauarbeiten gegeben. 400 Menschen werden in dem sechsstöckigen Gebäude ab Anfang 2011 arbeiten, vier Stockwerke sind als Bettenstationen vorgesehen. Das Haus, sagte Thiex-Kreye, stehe ganz unter dem Motto „Interdisziplinarität" und für ein modernes medizinisches Konzept, nämlich die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen ärztlichen Disziplinen. Von den 50 Millionen Euro Kosten gibt das Land einen Zuschuss von fast 40 Millionen Euro.

Architekt Andreas Russ unterstrich: „Die Konzentration der medizinischen Versorgung in einem Gebäude ist absolut unverzichtbar für die Zukunftsfähigkeit des Krankenhauses." Der M-Bau biete Patienten und Mitarbeitern optimale Wege, kurze Wartezeiten und beste Technik. Der M-Bau komme genau zu der Zeit, sagte der Architekt, in der ohnehin Aufbruchsstimmung herrsche und ein „neuer Wind" durch das Krankenhaus wehe.

Der Oberbürgermeister der Stadt Hanau und Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums, Claus Kaminsky, sagte: „Der M-Bau ist auch ein Bekenntnis, dass wir an die Zukunft dieses Hauses glauben." Es sei nicht übertrieben, von einem „Jahrhundert-Bau" zu sprechen. Der M-Bau, aber auch die Investitionen am St. Vinzenz-Krankenhaus, seien eine gute Nachricht für die Bürger, denn „in den Gesundheitsstandort Hanau wird investiert" Kaminsky unterstrich: „Wir gehen nicht den Weg der Privatisierung." Management und Mitarbeiter seien in der Lage, das Haus erfolgreich zu führen. Ökonomischer Erfolg meine dabei eine „schwarze Null". Denn „wir brauchen nicht wie andere Ausschüttungen auf das eingesetzte Kapital, sondern setzen es unmittelbar für die Patienten ein".
















Letzte Aktualisierung: 04. November 2008

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