Großübung mit 400 Beteiligten - 31.10.2009  

Rauch drang am Samstagnachmittag aus einem Fenster im Hochhaus der Klinikums Hanau. „Brand mit starker Rauchentwicklung in einem Patientenzimmer auf der H6 und Ausbreitung auf die H 9" lautete das Krisenszenario, mit dem 200 Feuerwehrleute, rund 80 Rettungskräfte und 70 Klinikbeschäftigte bei der Großübung konfrontiert waren.
Nach drei Stunden zogen alle Beteiligten eine überaus positive Bilanz. Die Zusammenarbeit habe gut funktioniert hieß es übereinstimmend. Hanaus Oberbürgermeister und Klinikdezernent Claus Kaminsky zeigte sich beim Besuch des Einsatzstabs beeindruckt von der hohen Professionalität, mit der alle 400 Übungsteilnehmerinnen und -teilnehmer den angenommenen Krisenfall gemeistert hätten. Als „absolut gelungen" bezeichnete Dr. Wolfgang Lenz, Ärztlicher Leiter der Rettungsdienste im Main-Kinzig-Kreis, die Übung, die er als Beobachter begleitete. Er lobte besonders die „motivierten Einsatzkräfte und Mitarbeiter, die sich sehr realistisch in die Lage eingearbeitet hatten."
50 Mimen sorgten für täuschend echte Notsituationen auf den an Wochenenden nicht genutzten künstlich verrauchten Stationen. Für Klinikleiterin Monika Thiex-Kreye war es ein „beruhigendes Gefühl, wie schnell im Krisenfall die Infrastruktur von Feuerwehr und Rettungsdienst steht".      

Letzte Aktualisierung: 06. November 2009

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