Gefäßdarstellung   

Angiographie bedeutet Gefäßdarstellung. Die Methode wird zur Sichtbarmachung von Gefäßengstellen und Gefäßverschlüssen im Bereich der Körperschlagadern (Arterien) eingesetzt.

Die klassische Angiographie wird in unserer Klinik als Digitale Subtraktions-Angiographie (DSA) durchgeführt. Hierbei werden unter Anwendung moderner Computertechnik aus dem Röntgenbild alle störenden Umgebungsstrukturen (zumeist Knochen) entfernt. Dabei bleiben nur noch die durch Kontrastmittel sichtbar gemachten Schlagadern ohne störende Überlagerungen im Röntgenbild sichtbar.

Wird das Kontrastmittel über eine Ellenbogen- oder Leisten-Vene in den Körper gespritzt, spricht man von venöser DSA oder DVSA. Diese Methode wird von uns auch als ambulante Untersuchung angeboten.
Möchte man die Schlagadern wesentlich genauer einschließlich kleinster Verästelungen darstellen, so bedient man sich der arteriellen DSA. Dabei wird nach örtlicher Betäubung unter sterilen, Operationssaal-ähnlichen Bedingungen eine Schlagader (meist die Leistenschlagader) punktiert und ein Katheter bis in die Hauptschlagader (Aorta) eingebracht. Über den eingelegten Katheter wird dann das Kontrastmittel eingespritzt.

Letzte Aktualisierung: 16. September 2008

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