Endoskopie
Endoskopie – was ist das?
Zur Diagnostik und Behandlung gastroenterologischer Erkrankungen steht in der Klinik eine Reihe effektiver Methoden zur Verfügung – von bildgebenden Verfahren (wie Ultraschall, Computertomographie oder Kernspintomographie) über Labor und medikamentöse Therapien bis hin zur Ernährungsmedizin und -beratung.
Eine ganz zentrale Rolle bei Diagnostik und Therapie nimmt aber die Endoskopie ein. Sie bildet einen besonderen Schwerpunkt in unserer Klinik.
Endoskope sind Geräte, die im Prinzip aus einem dünnen biegsamen Schlauch, einer Lichtquelle, optische Linsen und einer Kamera bestehen. Das Endoskop wird an der gewünschten Stelle in den Körper des Patienten eingeführt, um so aus dem Inneren des Körpers heraus eine genaue Ansicht des beschwerdemachenden Organs zu erhalten.
Endoskopie ist dabei der Überbegriff einer Vielzahl von diagnostischen und therapeutischen Methoden in ganz unterschiedlichen medizinischen Bereichen. In der Gastroenterologie gehören dazu in erster Linie die Darmspiegelung (Koloskopie), die Magenspiegelung (Gastroskopie) und die Gallenwegsspiegelung.
Moderne Endoskope sind auch mit kleinen Zangen oder Messern ausgestattet, um so Gewebeproben zu entnehmen oder kleine Geschwüre abzutragen. Auch können Endoskope mit Kanülen verbunden sein, über die dann Injektion zielgenau an eine bestimmte Stelle im Körper gegeben werden können. Das heißt: Mit modernen Endoskopen können Diagnose und Therapie (als minimal-invasive Behandlung) verbunden und oft in einem einzigen Arbeitsschritt durchgeführt werden. Die Endoskopie stellt für Patienten aber auch deshalb ein sehr schonendes und wenig belastendes Verfahren dar, weil sie ohne oder mit nur sehr kleinen Schnitten auskommt.
Letzte Aktualisierung: 01. März 2010
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