Qualitätsbericht   

Qualität in der Medizin ist das Produkt einer exakten Vorbereitung, Planung und Überprüfung von Prozessen, Dienstleistungen, Diagnose und Therapie. Dafür werden Abläufe im Krankenhaus so gesteuert und aufeinander abgestimmt, dass sie eine bestmögliche Versorgung der Patienten ermöglichen. Das Klinikum Hanau hat ein effektives und strukturiertes Qualitätsmanagementsystem aufgebaut, das sowohl die Prozesse im Krankenhaus wie auch die medizinische Behandlung am Patienten selbst einer ständigen Kontrolle unterwirft - immer mit dem Ziel, Schwachstellen zu entdecken und noch besser zu werden. Der Qualitätsbericht ist ein Instrument von Kliniken, Qualität nachzuweisen und zu dokumentieren. Er schafft Transparenz über die Leistung einer Klinik und ermöglicht den Vergleich mit anderen Häusern.
Nachstehend finden Sie die Passagen aus den Qualitätsberichten des Klinikums Hanau, die sich ganz speziell mit den Leistungen unserer Klinik befassen.

Die häufigsten Diagnosen in 2008

 #ICDBezeichnungFallzahl
1 I63 Schlaganfall durch Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn - Hirninfarkt 522
2 G45 Kurzzeitige Durchblutungsstörung des Gehirns (TIA) bzw. verwandte Störungen 301
3 G40 Anfallsleiden - Epilepsie 253
4 G20 Parkinson-Krankheit 250
5 H81 Störung des Gleichgewichtsorgans 99
6 G35 Multiple Sklerose 98
7 M54 Rückenschmerzen 97
8 R20 Störung der Berührungsempfindung der Haut 83
9 G43 Migräne 72
10 M51 Sonstiger Bandscheibenschaden 65
11 G51 Krankheit des Gesichtsnervs 61
12 I67 Sonstige Krankheit der Blutgefäße im Gehirn 52
13 R51 Kopfschmerz 44
14 I61 Schlaganfall durch Blutung innerhalb des Gehirns 43
15 G44 Sonstiger Kopfschmerz 41
16 R55 Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps 39
17 F32 Depressive Episode 37
18 G30 Alzheimer-Krankheit 32
19 R42 Schwindel bzw. Taumel 29
20 A69 Neuroborreliose (Lyme-Krankheit) 28
21 M48 Sonstige Krankheit der Wirbelsäule 25
22 G25 Sonstige, vom Gehirn ausgehende Krankheit der Bewegungssteuerung bzw. Bewegungsstörung 25
23 E11 Diabetes Typ-2 mit neurologischen Komplikationen 24
24 G62 Sonstige Funktionsstörung mehrerer Nerven 24
25 G23 Sonstiger krankhafter Abbauprozess des Nervensystems in den Bewegungszentren des Gehirns 18
26 G31 Sonstiger krankhafter Abbauprozess des Nervensystems 18
27 A87 Hirnhautentzündung, ausgelöst durch Viren 15
28 F45 Störung, bei der sich ein seelischer Konflikt durch körperliche Beschwerden äußert - Somatoforme Störung 15
29 G91 Wasserkopf 15
30 C71 Gehirnkrebs 14
Die häufigsten Diagnosen in 2008
 

OPSBezeichnungFallzahl
1 1-208 Messung von Gehirnströmen, die durch gezielte Reize ausgelöst werden (evozierte Potentiale) 2708
2 1-207 Messung der Gehirnströme - EEG 1287
3 9-320 Behandlung körperlich oder funktionell bedingter Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme bzw. des Schluckens 1269
4 8-981 Fachübergreifende neurologische Behandlung eines akuten Schlaganfalls 821
5 1-204 Untersuchung der Hirnwasserräume 594
6 1-206 Untersuchung der Nervenleitung - ENG 531
7 1-205 Messung der elektrischen Aktivität der Muskulatur - EMG 267
8 8-930 Intensivmedizinische Überwachung von Atmung, Herz und Kreislauf ohne Messung des Drucks in der Lungenschlagader und im rechten Vorhof des Herzens 75
9 8-020 Behandlung durch Einspritzen von Medikamenten in Organe bzw. Gewebe oder Entfernung von Ergüssen z.B. aus Gelenken 56
10 8-831 Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der in den großen Venen platziert ist 43
11 8-701 Einführung eines Schlauches in die Luftröhre zur Beatmung - Intubation 22
12 8-800 Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen bzw. Blutplättchen eines Spenders auf einen Empfänger 15
13 8-97d Fachübergreifende Behandlung sonstiger lang andauernder Krankheiten 14
14 8-987 Fachübergreifende Behandlung bei Besiedelung oder Infektion mit multiresistenten Krankheitserregern 10




 

Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2010

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