Schmerzdienst
Auch nach einer Operation ist die Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie für die Patienten da. Dafür gibt es den Schmerzdienst, auch Anästhesie-Ambulanz genannt.
Hauptaufgabengebiet der Anästhesisten ist dabei die Überwachung und Kontrolle derjenigen Patienten mit Epidural- oder Regionalanästhesie-Kathetern. Diese Katheter sind mit Pumpen versehen, die die Schmerzmittel dosiert freigeben. Die Katheter dienen in erster Linie der Schmerztherapie in den ersten Tagen nach einer der Operation. Anästhesisten sind dann auch für die Umstellung der Schmerztherapie vom Katheter auf oral einzunehmende Schmerzmittel zuständig.
Eine weitere Aufgabe der Klinik ist das Schmerz-Konsil. Das heißt: Experten aus der Klinik beraten und unterstützen die Mitarbeiter auf den Normalstationen anderer Kliniken unter dem Dach des Klinikums Hanau bei der Schmerztherapie ihrer Patienten. Dazu gehören akute und chronische Schmerzen bei Kindern und Erwachsenen wie zum Beispiel:
- durch Tumoren
- nach Operationen
- des Rückens
- der Gelenke
- an Muskeln und Weichteilen
- des Kopfes und des Gesichts
- der Nerven
- bei Durchblutungsstörungen etc.
Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2011
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