Hauterneuerung
Als Europaneuheit ist die nicht-ablative fraktionierte Photothermolyse mittels CO2-Laser am Klinikum Hanau verfügbar.
Die seit mehr als drei Jahren in den USA praktizierte und sich auch in Europa durchsetzende Therapie der fraktionierten Hauterneuerung wird seit Dezember 2006 am Klinikum Hanau ambulant durchgeführt. Bei der fraktionierten Technik wird im Gegensatz zur traditionellen Hauterneuerungstechnik, die die gesamte obere Hautschicht der geschädigten Hautbereiche entfernt und mit nässenden Wunden, Vergrindung und längeren Erholungsphasen verbunden ist, nur Mikroläsionen in die Haut geschossen. Diese innovative Behandlungsmethode repariert geschädigte Hautstellen, in dem jede Behandlungszone von gesundem Gewebe umgeben bleibt, was eine schnelle Abheilung mit praktisch keinen negativen Nebenwirkungen, keiner langen Ausfallzeit und keinem Bedarf einer Vollnarkose zur Folge hat. Der Photothermolyse-Laser, insbesondere der von uns eingesetzte CO2-Laser, durchdringt die oberste und Anteile der mittleren Hautschicht wie Glas und dringt in die Dermis darunter vor, um dort Tausende von winzigen, mikroskopischen vertikalen Säulen von thermischen Schäden zu verursachen. Diese stimulieren den Heilungsprozess des Körpers, neues Kollagen wird produziert und die beschädigten Hautzellen werden durch eine neue epidermale Haut ersetzt. Anwendungsgebiete sind leichte bis mittelstarke Faltenbildung, Aknenarben im Gesicht und Hautalterungseffekte sowie Pigmentstörungen.
Letzte Aktualisierung: 16. September 2009
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