Schlaflabor
Ambulantes Schlaflabor / Schlaf-Screening:Um herauszufinden, ob es sich bei einem Schnarchen um ein einfaches, nicht gesundheitsgefährdendes so genanntes habituelles Schnarchen oder um ein krankhaftes Schnarchen mit Atemaussetzern (Schlaf-Apnoe) handelt, ist eine Schlaflaboruntersuchung erforderlich.
Für die Erstdiagnose erhält der Schnarcher ein Messgerät (Schlaflabor). Mit diesem wird unter seinen persönlichen Lebensbedingungen eine komplette Nacht gescreent und aufgezeichnet. Dabei misst das Gerät unter anderem die Herzfrequenz, die Sauerstoffsättigung und den Kohlendioxidgehalt im Blut. Eine Nasenmaske misst die Atemfrequenz und Atemaussetzer; Fingersensoren und Elektroden registrieren andere wichtige Daten wie den Sauerstoffgehalt des Blutes, den Herzschlag, das Schnarchgeräusch und in welcher Lage geschnarcht wird. Die Ableitungen des Gehirnes (EEG) bestimmen die Tiefe des Schlafes und messen, ob die Schlafaussetzer möglicherweise eine zentrale Ursache haben.
Diese Leistung des ambulanten Schlafscreenings entspricht im Allgemeinen nicht einer von den gesetzlichen Krankenkassen übernommenen Leistung, wird jedoch von vielen privaten Kassen übernommen.
Bevor das Schnarchen therapeutisch angegangen werden kann, ist die Diagnostik unverzichtbar.
Letzte Aktualisierung: 10. März 2008
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