Neubau (M-Bau, 2. Bauabschnitt)
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Der Neubau als Quantensprung
Mit der Errichtung des so genannten M-Baus erlebt das Klinikum einen Quantensprung. Innerhalb von 27 Monaten soll das neue Gebäude stehen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2010 / Anfang 2011 geplant. Rund 400 Menschen arbeiten dann in diesem neuen Haus. Patienten, Besucher und Mitarbeiter profitieren dort von einer hochmodernen und noch leistungsfähigeren Medizin sowie von kurzen Wegen, einem attraktiven Umfeld und bestmöglichem Service. Das Projekt wird vom Land Hessen mit 38,5 ­Millionen Euro gefördert. Der Eigenanteil des ­Klinikums Hanau liegt bei bis zu neun Millionen Euro.

Aktuelles Web-Cambild des Neubaus
Blick auf den Neubau

 

Das Gebäude wird über insgesamt sechs Stockwerke verfügen. Es ist in seiner Struktur ganz einer interdisziplinären Medizin und Pflege ­verpflichtet. Das heißt: Unter einem Dach arbeiten ganz unterschiedliche medizinische Fachrichtungen zum Wohle der Patienten ­zusammen. Die Trennung der Stationen nach Fachgebieten soll gelockert werden, um den Patienten häufige Verlegungen zu ersparen. Die Patienten haben dann, so weit als möglich, ein festes Pflegeteam, das sie betreut.
Mit dem M-Bau erhält das Klinikum ein Gebäude, das alle Anforderungen einer modernen Medizin erfüllt. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört eine interdisziplinäre Notfallaufnahme. Die bisherigen Ambulanzen werden zusammengefasst und zentralisiert.


Was sich während der Bauphase ändert
Ein Bauvorhaben in dieser Größenordnung führt zwangsläufig zu Beeinträchtigungen. Das Krankenhaus, unterstreicht Projektleiter Jens Relke vom Klinikum Hanau, werde die Belastungen für Patienten, Verkehrsteilnehmer und Anlieger so gering wie möglich halten. Und das neue Haus werde die Bewohner der Stadt für die Unannehmlichkeiten entschädigen. Denn Hanau erhalte damit einen weiteren großen Baustein einer modernen und leistungsfähigen Klinik, unterstreicht Relke. Zuständig für den Neubau ist am Klinikum Hanau der Geschäftsbereich 9 (Wirtschaft & Technik) unter der Leitung von Thorsten Wies.
Der Lkw-Verkehr wird die Baustelle immer über den Mühltorweg ansteuern. Die Brummis fahren dort in die Baustelle ein und verlassen sie in Fahrtrichtung. Wendemanöver gibt es deshalb nicht. In Ab­stimmung mit dem Ordnungsamt wird der Mühltorweg wegen des Baustellenverkehrs zwar verengt, aber weder komplett noch einseitig gesperrt. Weil alternative breite Routen fehlen, kann der Busverkehr nicht aus dem Mühltorweg verlegt werden. Ein Ausweichen in die Leimenstraße ist wegen des häufigen Rückstaus vor dem Klinikparkplatz an der Hauptpforte nicht möglich. Ein Teil der Baustelle wird auf der anderen Straßenseite des Mühltorwegs gegenüber dem Klinikgelände eingerichtet. Dort finden zum Beispiel Baucontainer Platz.
Für Lieferanten, Patienten und Besucher wird es während der Bauzeit auf dem Klinikgelände eng. Wegen der geänderten Wege müssen zwei Parkflächen aufgelöst werden: die Plätze an der Strahlentherapie und im Wirtschaftshof. Patienten der Strahlentherapie erhalten jedoch Alternativen im nahen Umfeld des Gebäudes. Besucher können weiter in vollem Umfangt den Parkplatz an der Hauptpforte und den ausgeschilderten Parkplatz Klinikum Süd rund 100 Meter entfernt benutzen. Für Mitarbeiter werden Ersatzparkflächen angemietet; und für Fahrzeuge ändert sich die Zufahrt zum Hauptgebäude, denn der Eingang des Bettenhauses wird künftig fast bis zur Baugrube führen. Die neuen Verkehrswege werden rechtzeitig ausgeschildert. Der Neubau schließt künftig an das Hauptgebäude an, so dass neue Übergänge geschaffen werden müssen. Dies wird zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen führen.

Die Etappen des Neubaus

Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2009

Klinikum Hanau GmbH - Leimenstr. 20 - 63450 Hanau
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