Neubau (M-Bau, 2. Bauabschnitt)
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Der Neubau als Meilenstein

Mit der Errichtung des so genannten M-Baus erlebt das Klinikum einen wichtigen Fortschritt. Mitte 2012 soll das neue Gebäude voraussichtlich fertiggestellt und bezugsfertig sein.

Patienten, Besucher und Mitarbeiter profitieren dort von einer hochmodernen und noch leistungsfähigeren Medizin sowie von kurzen Wegen, einem attraktiven Umfeld und bestmöglichem Service. Das Projekt wird vom Land Hessen mit 38,5 Millionen Euro gefördert. Der Eigenanteil des Klinikums Hanau liegt bei bis zu neun Millionen Euro.

Aktuelles Web-Cambild des Neubaus

Blick auf den Neubau

 

Im sechsgeschossigen Neubau werden dann in rund einem Jahr 400 Mitarbeiter tätig sein. Zu den wichtigsten Neuerungen im M-Bau gehört eine interdisziplinäre Notfallaufnahme. Sie vereint einen Schock-Raum, zwei „Eingriffsräume" sowie zwölf Untersuchungskabinen. Direkt angrenzend werden sich künftig zwei Herzkatheter-Plätze befinden. Die zentrale Endoskopie führt dort künftig Onkologie (Krebsmedizin), Kardiologie (Herzmedizin), Chirurgie und Innere Medizin zusammen. Und der imposante Haupteingang wird die neue Visitenkarte der Klinik sein. Denn schon beim Eintritt werden Patienten und Besucher sehr schnell spüren, dass im Klinikum Hanau auch äußerlich eine neue Zeit begonnen hat.

Im zweiten Untergeschoss des Neubaus sind bereits der große Durchbruch und der Anschluss an das Tunnelsystems des Klinikums erfolgt. Und an der Verbindungsstelle zum vorhandenen Bettenhochhaus wurden alle neuen Verbindungsgänge durchgebrochen. Auch mit der Fassade ist in der Zwischenzeit begonnen worden. Die soll im Frühjahr 2011 fertig sein; dann zeigt sich der Neubau zumindest schon äußerlich in seiner endgültigen Gestaltung.

Das bedeutet auch: Die Phase des großen Lärms und vieler Unannehmlichkeiten für Patienten, Nachbarn und Mitarbeiter ist im Großen und Ganzen vorbei. Da die meisten Arbeiten nun im Inneren des Neubaus stattfinden, wird es rund um das Gebäude deutlich ruhiger und komfortabler - auch wenn es hier und da sicherlich noch mal zu Geräuschentwicklungen kommen wird.

Nach der Fertigstellung des Rohbaus, hat jetzt die letzten Phase der Arbeiten begonnen: Nun sind bis zu 20 Unternehmen gleichzeitig am Bau tätig. Und diese Arbeiten müssen, um den engen Termin- und Kostenplan halten zu können, alle perfekt aufeinander abgestimmt werden. Denn derzeit kommen Trennwände in das Haus und werden unter anderem die Elektrik installiert und die Heizungsrohre verlegt, die Geothermie-Anlage zur Gewinnung von umweltfreundlicher Erdwärme errichtet, die Fußböden eingebaut und die Lüftung montiert.

Was sich während der Bauphase ändert

Für Lieferanten, Patienten und Besucher wird es während der Bauzeit auf dem Klinikgelände eng. Wegen der geänderten Wege müssen zwei Parkflächen aufgelöst werden: die Plätze an der Strahlentherapie und im Wirtschaftshof. Patienten der Strahlentherapie erhalten jedoch Alternativen im nahen Umfeld des Gebäudes.

Besucher können weiter in vollem Umfangt den Parkplatz an der Hauptpforte und den ausgeschilderten Parkplatz Klinikum Süd rund 100 Meter entfernt benutzen.

Auch die Zugänge für Fußgänger zum Hauptgebäude haben sich geändert. Der Haupteingang musste verlegt werden. Unübersehbar große Hinweistafeln leiten die Besucher aber zu ihrem Ziel. Und die Mitarbeiter an der Pforte helfen ebenfalls gerne bei der Orientierung.

Der M-Bau auf einen Blick

 

Letzte Aktualisierung: 01. November 2011

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